Weihnachtsgrüße des Bürgermeisters

Weihnachten ist für die meisten Menschen in Deutschland das wichtigste und schönste Fest des Jahres. Weihnachten verschafft uns Zeit zur Besinnung, in der wir aufatmen und Abstand gewinnen können vom hektischen Alltag. Es gibt uns Gelegenheit, über den alltäglichen Horizont hinauszublicken auf die Dinge, die wirklich wichtig sind.

2018 bot einen Anlass, bei dem es sich lohnt über den Begriff „Frieden“ nachzudenken: Am 11. November war der 100. Jahrestag des 1. Weltkriegsendes. Wie sehr dieser Krieg noch immer die Menschen bewegt, zeigt die rege Anteilnahme an der Einweihung sanierter oder neuer Denkmale in Schleiz und Crispendorf. Gerade in kleinen Gemeinden, gab es oftmals keine Familie die nicht direkt  den Verlust von Angehörigen zu beklagen hatte.

Leider gehört Krieg auch heute noch zum Alltag in dieser Welt. Immer wieder gibt es erschütternde Meldungen aus immer neuen Kriegsgebieten. Auch wenn diese weit weg erscheinen, so wird uns deutlich vor Augen geführt das auch Flucht und Vertreibung zu den Schrecken des Krieges gehören.

Gerade unsere Geschichte verpflichtet uns jedoch, den Ursachen für Flucht und Vertreibung entgegenzutreten. Wenn man will, dass die Menschen nicht mehr fliehen müssen, muss man die Kriege stoppen, nicht mit Soldaten und immer neuer Gewalt, sondern durch Dialog und Unterstützung bei der Entwicklung dieser Länder.

Am 24. Dezember ist Heilig Abend und wir feiern Weihnachten. So plötzlich denke ich manchmal, wenn dieses Fest vor der Tür steht. Egal ob im Beruf, bei mir im Rathaus, in der Familie, in Schule, Ausbildung oder Studium, im Verein oder bei anderen Tätigkeiten, überall gibt es noch so viel zu tun. Doch das Jahr neigt sich dem Ende. Vieles will man noch geschafft haben. Da kommt einem Weihnachten manchmal richtig ungelegen - eine Vollbremsung in voller Fahrt. Für viele ist daher die Vorweihnachtszeit auch besonders stressig. Die Arbeit will getan sein, die Geschenke müssen besorgt werden und das Fest braucht auch noch seine Vorbereitung.

Jedoch ist diese Bremse wichtig und daher bin ich auch froh, dass wir Weihnachten feiern. Wer immer nur nach vorne blickt, verliert schnell aus dem Blick, was neben und auch hinter ihm liegt. Dabei können die Erinnerungen an das Jahr auch Kraft und Ansporn für das Nächste geben.

Gerade erst haben wir den „Heinrichsruher Park“ erworben. Es war ein hartes Stück Arbeit, da es berechtigterweise auch Bedenken gab. Ist der Kaufpreis zu hoch? Können wir uns die Unterhaltung dauerhaft leisten? Gibt es noch Rückführungsansprüche? Diese und weitere Fragen haben unsere Stadträte beschäftigt und mussten vorab geklärt werden. Schlussendlich haben wir Mut gezeigt und uns für den Ankauf entschieden. Der „Heinrichsruher Park“ wird nun ein richtiger „Schleizer“ und wir wünschen uns dass alle Bürger immer respektvoll damit umgehen.

Mir gibt dieser Rückblick Mut, um neue Projekte anzufangen und unsere Stadt weiter nach vorn zu bringen. Denn Schleiz noch lebens- und liebenswerter zu machen, ist mein Hauptanliegen.

Das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel möchte ich auch zum Anlass nehmen, um all denen zu danken, die daran mitgearbeitet haben. Mein Dank gilt den Bürgern, die sich auf sozialem, sportlichem und kulturellem Gebiet in Vereinen, Verbänden, Kirchen, Institutionen und Initiativen beruflich oder ehrenamtlich engagiert haben. Nicht zuletzt danke ich den Mitgliedern des Stadtrates, der Ortsteilräte, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr recht herzlich für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr.

Ein besonderer Dank gilt in diesen Tagen unseren Bürgern, die nicht im Kreise von Familie oder Freunden Weihnachten feiern, sondern ihre Zeit und Arbeitskraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen, bei der Feuerwehr, der Polizei, im Rettungsdienst, in den nahegelegenen Krankenhäusern und in sozialen Einrichtungen.

In diesem Sinne wünsche Ihnen mit Ihren Familien besinnliche Weihnachtsfeiertage und für das kommende Jahr 2019 viel Gesundheit und Glück.

Ihr Marko Bias

Bürgermeister

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